Kleiner Leitfaden Essen und Wein

1. Regel: Erlaubt ist, was schmeckt 
Vertrauen Sie auf den eigenen Geschmack.

2. Regel: Jahreszeit beachten 
Im Winter eher schwere, Gerbstoff- und Alkoholreiche Rotweine und im Sommer eher leichte, fruchtige Weiß- oder Roseweine.Genügend Auswahl bieten die Weine unserer Klassiker-Serie und der Edition WK.

3. Regel: Geschmacksharmonie durch die richtige Kombination
Gut: Süß + Süß – z.B.: zum süßen Dessert einen Wein mit Restsüße wie z.B. der Edition WKStettener Pulvermächer Riesling feinherb.
Vermeiden:Sauer + Sauer – z.B.: Zitrone oder Essig im Salatdressing und ein säurebetonter Weißwein wie z.B. Riesling

Gut: Scharf + Kräftig bzw. Aromatisch – z.B.: zu Chili kräftigen, alkoholreichen Rotwein z.B. unserStettener Lemberger trocken oder ein aromatischer Wein wie der Edition WK Horrheimer Klosterberg Muskat-Trollinger.
Vermeiden: Salzig + Bitter – z.B.: stark salzhaltige Speise und Weine die viel Gerbstoff enthalten. Begründung: Salz verstärkt bittere Aromen.

Gut: Süße / Gerbstoff – Süße mildert Bitterstoffe ab und gerbstoffreiche Weine machen Bitterstoffe bekömmlicher. Beispiel Chicoree, Wintergemüse wie Rosenkohl dazu einen Weiß- oder Roséwein mit etwas Restsüße, oder einen kräftigen Rotwein. Beispielsweise aus unserer Klassiker-Serie denSilvanter "fruchtig", den Rotberger Roséwein"fruchtig" oder ein kräftiger Trollinger mit Lemberger halbtrocken.

t: Fett + Alkohol und/oder Säure – z.B.: stark fetthaltiges Essen (Gänsebraten) und alkoholreicher, gerbstoffhaltiger Rotwein oder z.B. ein säurebetonter Weißwein zum Käsefondue. Hier wären besonders der Edition WK Stettener Lemberger trocken oder die TERZ Rotwein-Cuvée zu empfehlen. Zum Käsefondue passt auch sehr gut unser Klassiker Stettener Wartbühl Riesling.

Gut: Süß/würzig + Alkohol – z.B.: asiatisches Essen und alkoholreicher Burgunderwein (rot oder weiß) Begründung: Alkohol unterstützt die Aromen des Essens. Wir empfehlen einen schönenSchwarzriesling aus der Klassiker-Serie oder aus der Edition WK einen Stettener Spätburgunder trocken oder den Stettener Weißburgunder Spätlese trocken.

4. Regel: Kochwein = Trinkwein 
Keinen minderwertigen Wein zum Zubereiten der Speisen verwenden, sondern den Wein der anschließend zum Essen gereicht wird.

5. Regel: Die Zubereitung, nicht die Farbe des Fleisches ist ausschlaggebend 
Die Kombination Weißwein zu hellem Fleisch, Fisch und Geflügel oder Rotwein zu dunklem Fleisch, ist zwar als Faustregel nach wie vor brauchbar, im Einzelfall entscheidet aber eher die Zubereitungsart über die Wahl des Weines. Scharf angebratenes Geflügel oder gegrillter Fisch und ein fruchtiger Rotwein oder gedünstetes bzw. gekochtes Rindfleisch und Weißwein ist beides eine sehr empfehlenswerte Kombination.

6. Regel: Regel 1 hat im Zweifelsfall immer Vorrang!