Wir beteiligen uns an der Initiative WINE in MODERATION

28.12.2010

Wein ist seit Jahrhunderten Bestandteil der europäischen Kultur und Lebensart. Maßvoll getrunken ist er ein Genuss und mit einem gesunden Lebensstil vereinbar. Wir haben uns der Initiative WINEinMODERATION angeschlossen und lehnen den Missbrauch alkoholischer Getränke ab. Wir haben uns daher verpflichtet, in unserer Kommunikation folgende Regeln einzuhalten:

1. Missbräuchlicher Konsum
Unsere Kommunikation wird

  • nicht zu missbräuchlichem Konsum auffordern, derartigen Konsum nicht verharmlosen oder Abstinenz bzw. maßvollen Genuss negativ darstellen.
  • keine Menschen zeigen, die erkennbar zu viel Wein getrunken haben, oder den Eindruck erwecken, ein solches Konsumverhalten sei akzeptabel.
  • keine Verbindung zwischen dem Weinkonsum und gewalttätigen, aggressiven, illegalen oder gefährlichen Verhaltensweisen herstellen.

2. Alkoholgehalt
Unsere Kommunikation

  • wird nicht den Eindruck erwecken, ein niedriger Alkoholgehalt von Wein verhindere einen missbräuchlichen Konsum.
  • kann den Alkoholgehalt eines Weines zu reinen Informationszwecken angeben.

3. Kinder und Jugendliche
Unsere Kommunikation wird

  • Kinder und/oder Jugendliche weder zum Trinken von Wein auffordern noch trinkende bzw. zum Trinken auffordernde Kinder und/oder Jugendliche zeigen.
  • nicht in Medien (z.B. TV-, Hörfunk-Programme, Zeitschriften) verbreitet werden, deren redaktioneller Teil sich mehrheitlich an Kinder und/oder Jugendliche richtet.
  • keine Elemente (Gegenstände, Personen, Bilder, Stile, Symbole, Logos, Farben, Musik und Charaktere, weder real noch fiktiv) enthalten, die sich an Kinder und/oder Jugendliche richten und die dadurch zum Trinken ermuntert werden.
  • nicht den Eindruck erwecken, dass Nichtkonsum mit Unreife gleich zu setzen ist oder dass Weinkonsum das Erwachsenwerden fördert.

4. Sicherheit
Unsere Kommunikation wird keine Verbindung zwischen Weinkonsum und dem Führen von Fahrzeugen oder gefährlichen Maschinen oder anderen gefährlichen Situationen herstellen.

5. Arbeitsplatz
Unsere Kommunikation wird nicht mit dem Konsum von Wein am Arbeitsplatz in Zusammenhang gebracht werden, mit der Ausnahme von Arbeitsplätzen im Weinsektor oder Personen, die in der Weinbranche beschäftigt sind.

6. Gesundheitliche Aspekte
Unsere Kommunikation wird keine Aussagen zur Beseitigung, Linderung oder Verhütung von Krankheiten enthalten oder dem Wein Wirkungen eines Arzneimittels zusprechen.

7. Schwangerschaft
Unsere Kommunikation wird keine trinkenden schwangeren Frauen darstellen oder an schwangere Frauen gerichtet sein.

8. Psychosoziale Aspekte
Unsere Kommunikation wird

  • keine Aussagen enthalten, die auf eine enthemmende Wirkung von Wein abzielen.
  • nicht suggerieren, dass Weinkonsum hilft, Unsicherheit oder Hemmungen zu überwinden.
  • keine Aussagen oder Darstellungen enthalten, die auf Beseitigung oder Überwindung von Angst oder psychosozialen Konflikten zielen.

9. Leistung
Unsere Kommunikation wird nicht den Eindruck erwecken, dass Weinkonsum die geistige oder körperliche Leistung steigert.

10. Sozialer Erfolg
Unsere Kommunikation wird

  • nicht den Eindruck erwecken, dass Weinkonsum zur gesellschaftlichen Akzeptanz oder zum sozialen Erfolg nötig ist.
  • nicht den Eindruck erwecken, dass Nichtkonsum mit sozialem oder beruflichem Misserfolg gleichzusetzen ist.

11. Sexuelle Aspekte
Unsere Kommunikation wird nicht den Eindruck erwecken, dass Weinkonsum den sexuellen Erfolg oder die Attraktivität fördert.

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